Bluthochdruck spürt man nicht

Bluthochdruck spürt man nicht

Bluthochdruck spürt man nicht – warum Selbstkontrolle wichtig ist

Viele Menschen wissen nicht oder erfahren dies erst viel später, dass sie unter Bluthochdruck leiden.
Denn das Tückische an der Hypertonie (Bluthochdruck) ist, dass sie anfangs kaum Beschwerden macht. Bluthochdruck spürt man nicht!

Jahrelang können also die Werte steigen, ohne dass man es selbst merkt. Doch je länger der Zustand unerkannt bleibt, desto höher können die Werte klettern, und so gefährlicher wird der Blutdruck.

Denn der hohe Druck belastet nicht nur das Herz, das immer stärker arbeiten muss, um den Körper zu versorgen, sondern lässt auch die Gefäße leiden und sie vorzeitig altern. Sie sind dann anfälliger für Herzinfarkte und Schlaganfälle. Aus diesem Grund wird empfohlen, den Blutdruck auch ohne Anzeichen von Unwohlsein regelmäßig im Auge zu behalten, denn es gehört zu Ihrer Gesundheitsvorsorge!

Wenn Sie z. B. bei Aufregung oder Anstrengung rot anlaufen, ist das ein Zeichen für Bluthochdruck. Dies muss aber nicht immer sein. Sie können auch ohne dieses Anzeichen einen erhöhten Blutdruck haben!

Auch ist es normal und nicht schlimm, wenn Sie in einer aufregenden Situation einen höheren Blutdruck haben. Gesundheitsschädlich wird dies erst, wenn Sie chronisch unter hohem Blutdruck leiden, und sich dieser nicht wieder nach der Aufregung, z. B. beim Schlafen oder in Ruhemomenten, normalisiert.

Ob der Blutdruck tatsächlich erhöht ist, kann man nur durch Messen feststellen. Studien haben gezeigt, dass schon regelmäßige Selbstmessungen den Blutdruck positiv beeinflussen können. Das spart unter Umständen Medikamente ein. Am genauesten sind Oberarmgeräte, mit denen man zuerst an beiden Armen messen sollte und dann den oberen Wert notieren. Ein Heft mit regelmäßig gemessenen täglichen Werten sollte dann dem Hausarzt vorgelegt werden, der darüber entscheidet, ob und welche Medikamente angemessen sind.

Messen Sie am besten in Ruhe zu Hause, immer zur selben Zeit. Dabei wird morgens empfohlen.

Gesunde Ernährung und Aqua-Fitness für den Kreislauf und das Herz

Sie können natürlich etwas für einen gesunden Blutdruck tun.
Angefangen bei regelmäßigen Erholungsphasen, wenn Sie viel Stress haben, über ein gutes Gewichtsmanagement und einhergehend mit gesunder Ernährung.

Menschen, die schlank sind und sich gut ernähren, haben ein weniger hohes Risiko, an Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu leiden.
Fangen Sie also an, sich mit viel Gemüse, Salaten, vollwertigen Getreidesorten, Nüssen, Saaten, Hülsenfrüchten, gutem, frischen Fisch und guten Früchten zu ernähren. Verwenden Sie unbedingt viel Omega 3 Fettsäuren, und versorgen Sie unter Umständen Ihren Körper mit entsprechenden Nährstoffen über gute Nahrungsergänzung.

Aqua-Fitness ist eine der gesündesten Sportarten überhaupt. Das Wasser sorgt dabei für das angenehme Gefühl der Schwerelosigkeit (ca. 90 % Gewichtsreduzierung). Das schont Sehnen und Bänder und lässt uns bis zu fünfmal mehr Energie verbrauchen im Vergleich z. B. zum Walking. Besonders günstig ist aber der s.g. hydrostatische Druck, der die Gefäße zusammen presst, und so mehr Blut zum Herzen führen lässt. Dadurch senkt das Schlagvolumen um ca. 20 % und die Herzfrequenz sinkt. Einer der vielen positiven Effekte ist: Der Blutdruck sinkt. Ideal sind hier 2 – 3 Einheiten pro Woche.

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