WIE VERHÜTET MAN AUF NATÜRLICHEM WEG

WIE VERHÜTET MAN AUF NATÜRLICHEM WEG

Was man braucht: Fieberthermometer, Tabelle für alle Eintragungen der Beobachtungen
Kostenpunkt: Keiner
Schwierigkeit: Schwierigkeiten sind Gewissenhaftigkeit und Durchhaltevermögen sowie ein unregelmäßiger Zyklus.
WIE VERHÜTET MAN AUF NATÜRLICHEM WEG
Anmerkungen: Die natürliche Verhütung ist heutzutage nicht mehr sehr aktuell, da sie als nicht so sicher gilt. Fakt ist jedoch, dass sie (laut des Pearl-Index) zu einer der sichersten Methoden gehört.
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Jeden Morgen wird zur gleichen Zeit mit einem Fieberthermometer die Temperatur gemessen, die sog, Basaltemperatur. Man sollte davor wenn Möglich mindestens 6 Std. geschlafen haben.
Sollte die Temperatur mal außergewöhnlich hoch oder niedrig sein und man ist am Vorabend entweder sehr spät ins Bett gegangen, hat Alkohol oder dergleichen zu sich genommen, spät und viel gegessen, Stress etc. ist der Wert einfach auszuklammern.
2
Als zweites beobachtet man den Tag über seinen Zervixschleim.
Dieser tritt meist einige Tage nach der ersten Monatsblutung auf. Zuerst ist er dicklich-zäh, teils klebrig-cremig und oft weißlich gefärbt. Umso näher der Eisprung rückt desto reichlicher und flüssiger wird der Schleim und gleichzeitig klarer, bis er die Beschaffenheit besitzt, die es den Samenzellen ermöglicht, in die Eizelle vorzudringen und auch einige Tage in der Gebärmutter zu überleben. Nach dem Eisprung dickt der Zervixschleim wieder ein, verschließt den Muttermund und wird für die Samenzellen wieder undurchdringbar und damit beginnt wieder die unfruchtbare Zeit.
3
Als drittes ist noch zur zusätzlichen Sicherheit die Gebärmutter abtastbar.
Ist sie geschlossen und fest, so ist man unfruchtbar. Spürt man eine Öffnung und die Gebärmutter fühlt sich weich an, sollte Vorsicht geboten sein.
Das Abtasten der Gebärmutter ist jedoch nicht unbedingt erforderlich.
4
Als viertes erfolgt die Auswertung.
Der Zyklus beginnt mit dem ersten Tag der Monatsblutung.
Die ersten 5 Zyklustage ist die Frau unfruchtbar. Anschließend ist Vorsicht geboten wenn die Temperatur steigt und der Zervixschleim auf den Eisprung hinweißt.
Wenn der Zervixschleim wieder nachlässt beginnt erneut die unfruchtbare Zeit.
Die Temperatur bleibt oben, bis zum ersten Tag des neuen Zyklustags,bzw. erster Tag der nächsten Monatsblutung.Zusätzlich sind Brust und Mittel-bzw. Bauchschmerzen zu beobachten und in die Tabelle einzutragen. Der Mittelschmerz tritt oft ein paar wenige Tage vor dem Eisprung auf.

Wichtig ist in jedem Fall sich gut zu informieren und nicht risikoreich zu handeln.
Bücher zum Thema gibt es viele.

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