PRÄVENTIONSMÖGLICHKEITEN KÖNNEN VERSICHERTE NUTZEN?

PRÄVENTIONSMÖGLICHKEITEN KÖNNEN VERSICHERTE NUTZEN?

Die meisten Menschen streben nach einem gesunden Älterwerden ohne schwerwiegende physische und kognitive Einschränkungen. Im Zuge des demographischen Wandels wird das Thema immer wichtiger. Weiterhin strebt die Gesellschaft altersunabhängig nach Wellness und Fitness und dem Verlangen, mit dem eigenen Körper im Einklang zu sein.

Deshalb bieten die Krankenversicherungen in diesem Bereich ihre Unterstützung an, so dass ein hohes Maß an Lebensqualität in jedem Alter erreichbar werden kann. Die Versicherten haben die Möglichkeit, an unterschiedlichen Vorsorgeprogrammen teilzunehmen. Im Vordergrund dabei stehen Gesundheitsförderung und präventive Maßnahmen, die zur Erhaltung des Gesundheitszustandes dienen und eine Reduktion bzw. Abwendung von Krankheiten und psychischen Störungen bewirken können.

Von Nichts kommt Nichts

Wichtig bei allen Veranstaltungen zum Thema Gesundheit ist das Bewusstsein, dass die erfolgreiche Teilnahme an Präventionsprogrammen nur durch eine aktive Mitarbeit gelingen kann. Dabei spielen Körpergröße und Körpergewicht kaum eine Rolle, sondern vielmehr die Motivation derjenigen Person, die etwas an ihrem Körper verändern möchte. Dabei zählen zu den Angeboten im Präventionsbereich nicht ausschließlich Informationen zur kalorischen Ernährung und Raucherentwöhnung. Schulungen zur Pathogenese und zum Erkennen von Frühsymptomen vieler Krankheiten oder altersgerechte Sport- und Gymnastikangebote wie Aqua-Jogging und Yoga sind nur einige der Angebote, welche von der Krankenversicherung selbst angeboten oder finanziell unterstützt werden können. Mehr zu dem Thema finden Sie im Internet unter der Homepage des jeweiligen Anbieters.

Effektive Forschung für eine gesunde Zukunft

In den Gesundheitswissenschaften werden evidenzbasierte Präventionsmodelle erforscht, um eine bestmögliche Versorgung im Gesundheitswesen gewährleisten zu können. Die Ansätze richten sich dabei nicht nur nach dem Individuum selbst, sondern vor allen Dingen nach speziellen Settings wie Schulen, Altersheime oder auch Stadtteile.

Sicherlich ist das Bestreben und die Teilnahme an einem Präventionsprogramm kein Garant für ein Leben ohne Krankheiten. Doch bereits bei der Mitarbeit kann durch die soziale Integration die psychosoziale Funktionsfähigkeit gefördert werden. Dies allein kann helfen, psychische Störungen abzuwenden wie beispielsweise Depressionen, bei vielen älteren Menschen aufgrund von Isolation.

Zuletzt seien die Teilnahme an Vorsorgeprogrammen genannt, wodurch das Krebsrisiko verhindert wird. Dazu zählt u.a. die Krebsvorsorge der Brust und der Haut, die für Frauen ab 35 Jahren alle zwei Jahre durchgeführt werden kann. Besonders hervorzuheben sind manche Mammographie-Screening, wodurch Frauen postalisch von der Versicherung angeschrieben und zur Früherkennungsuntersuchung eingeladen werden. Für Männer ab dem 50. Lebensjahr ist die Darmkrebserkennung besonders wichtig und kann jährlich genutzt werden. Mehr zu diesem Thema kann den Homepages der Gesetzlichen Krankenkassen eingesehen werden.

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